minisail.de

aktualisiert am: 13.4.2017 

Web Design
top001

Durch der Film “Herr der sieben Meere”, den ich zusammen mit meinem Vetter als 12- Jähriger gesehen habe, wurde wahrscheinlich mein Interesse an Schiffsmodelle geweckt.Danach blieben der Seeräuberromantik-Fantasien alle Tore geöffnet. Kein Film wurde mehr versäumt und so erwarb ich meine ersten Vorstellungen von historischen Seglern 

armada

In der Schule bekamen wir für die Sommerferien immer eine Arbeit auf und ich erwischte diesmal einen Bauplan für ein ca. 30 cm langes Wickinger-Schiff. Da ich schon Erfahrung mit Laubsäge, Handbohrer und Raspel gemacht hatte war diese Arbeit für mich kein großes Problem. Einmal mit der Materie in Berührung gekommen, folgten gleich 2 weitere kleine Schiffchen von ca. 30 cm Länge, diesmal aber Rahsegler mit 3 Masten und schwimmen mußten sie auch können. Ich weiß noch, als Ballast wurde ein Stück dicker Eisendraht mit Kerzenwachs unter den Rumpf geklebt. Danach folgte ein Baukastenmodell: ein kleiner Zerstörer als Standmodell in Schichtbauweise. In die Lehre gekommen, kam ich auf meinem nach Hause Weg immer an ein Modellbaugeschäft vorbei, wodurch ich immer neu verführt wurde. Da aber mein Taschengeld sehr begrenzt war, 60 DM Ausbildungsbeihilfe im Monat, wars mit dem Kaufen schlecht bestellt. So erwarb ich erstmals 2 Papier- Modellbaubögen: Frachter “HAMBURG” und Fahrgastschiff “BERLIN”. Nach diesen Vorlagen baute ich einen Rumpf aus Balsaholz in Schichtbauweise. Die Aufbauten waren ebenfalls aus Balsaholz mit aufgeklebten Papiermodellmustern. Mit Motörchen ausgerüstet fuhren sie ganz selbständig ohne Fersteuerung quer über den Teich. Danach folgten die 3 historischen Modelle. Die ersten beiden entstanden nur nach einem Bild aus einer ZeitschriftUnd meinen Erinnerungen aus den vielen Seeräuberfilmen. Die VICTORY, 120 cm lg., ist ein vergrößerter Nachbau nach einem Plastikmodell. Wenn auch nicht ferngesteuert, aber schwimmen mußten meine Modelle immer können.

Danach entstanden 2 kleine Schonermodelle, auch Nachbauten von Plastikschiffchen, aber diesmal schon ferngesteuert mit einer Funktion. Nun sollte es etwas größeres werden, in der Zwischenzeit hatte ich auch mehrere Segeltörns auf einer Kreuzeryacht hinter mir und den Segelschein A gemacht. Hierzu zeichnete ich mir nach meinen Vorstellungen eine Yacht auf von 1m Länge und 30 cm Breite und so entstand 1980 mein erster Bauplan “AQUANAUT 15”. Nach diesen Zeichnungen baute ich selbst ein Boot 1 m lang und später “AQUANAUT 16” 107 cm lang mit blauen Segeln.

aqua_16
aqua_19

“AQUANAUT 19” 116 cm lg., 24 cm br. Das Ende meiner experimentiellen Fase. Danach wandte ich mich wieder mehr dem vorbildähnlichen Schiffsmodellbau zu und es entstanden Boote wie “PiPi” und folgende -

Accupper

“Cup 914” Ein japanischer Plastikbausatz mit Fertigrumpf, erworben auf der Nürnberger Spielwaren Messe. Modell eines America-Cuppers 914 cm lg. mit einer Verdrängung von ca. 3 kg. Die Segel wurden von mir neu gestaltet.

aqua_17

Und es entstand fast jedes Jahr ein neues Boot. “AQUANAUT 17” 120 cm lg., 30 cm br

aqua_18

“AQUANAUT 18” 120 cm lg., 20 cm br.

Barkentine

Rumpf 120 cm lg. 24 cm br. in der Zwischenzeit als ADRIA fertiggestellt.

Und es wurde noch ein wenig experimentiert mit 2 M-Boote eigener Konstruktion, aber das war zur Zeit als man noch mit einem Holzboot bei Freundschaftsregatten mithalten konnte.

Auch gab es noch 2 Holzrümpfe in 1 m Länge, ähnlich der ELAN, hiervon wurde eine GFK- Form hergestellt und mehrere Abzüge davon gemacht.

fleyer

FLYER Rumpf 120cm lg. 24 cm br. Verdr. 6 kg.

[Home] [Fühlingen] [Ausrüstung] [History] [Graupner Cup] [Gorch Fock I] [Treffen] [Links] [Impressum]
grace

GRACE von 1991

grace1

Modellmaße: Rumpflänge 120 cm: Rumpfbreite 24 cm; Gesamthöhe 160 cm: Verdrängung 6 kg. Das Modell wurde von mir 1991 entwickelt. Als Vorbild diente ein Schiff von 18 m Länge aus dem Mittelmeer. Es konnte von nur 2 Personen gesegelt werden, da alles elektrisch angetrieben wurde.

Das obige Modell ist zur Segelvergrößerung mit Spreizgaffel ausgeführt.

Der Plan hierzu ist beim Neckar-Verlag erhältlich.