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2020 das Corona-Jahr

Das Corona-Jahr hat uns schwer getroffen. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden, oder fanden im kleineren Rahmen statt. So auch unser monatliches Segeln am Fühlinger See. Hierzu fanden sich dennoch immer ein paar mutige Segler ohne vorherige Verabredung ein, zum gemütlichen Miteinander-Segeln. Unser angekündigtes Jahrestreffen am Fühlinger See im Mai wurde von der Stadt Köln abgesagt. Doch später, auf erneuter Nachfrage, erhielten wir einen neuen Termin am 25. Oktober. So konnte unser 30. Jahrestreffen doch noch stattfinden. Hierzu mieten wir immer von dem Sportbund der Stadt Köln den Jugendraum am Fühlinger See.

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Vom Oldie bis zum Cupper 

unter diesem Motto hatten wir eingeladen, in der Hoffnung, dass sich doch noch etliche Segler einfinden.              Doch die Stadt Köln verschärfte zu diesem Zeitpunkt nochmals die Corona-Regeln mit Teilnehmerbegrenzung.

So verlief unser 30. Jahrestreffen nicht so, wie geplant und man es sich wünschte, aber trotz verschärften Coronaregeln und schlechter Wettervorhersage haben sich 8 mutige Saillords eingefunden. Wie überall, so auch hier, sollten sich alle Teilnehmer mit vollständigen Daten in eine Liste eintragen, Desinfektionsspray benutzen, und Maske tragen im Raum und draußen.

Nach der allgemeinen Begrüßung  gab es noch eine Schiffstaufe, denn Detlef V.  aus Kreuzwertheim hatte die weite Reise nicht gescheut, um sein neues Boot vorzuführen. Es sollte hier die erste Schwimm- und Segelprobe bestehen. Die Taufe übernahm der Autor mit dem Spruch: Ich wünsche der „Philomena“ Allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Die Sektflasche blieb beim Anschlag am Rumpf jedoch ganz und Detlef erhielt sie somit für seine gute Modellarbeit. Hierzu muss man ihn wirklich loben, denn in dem kleinen Boot mit 90 cm Länge hat er mehrere Funktionen eingebaut, wie z.B.: Segel Setzen und Bergen, Gastflagge hissen und bergen und mehr, insgesamt sind es 10 Steuerfunktionen.  

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Taufe
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Spirit zero
Marie
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it is me Dream

Bevor es ans Wasser ging wurden alle Boote noch schnell einmal fotografiert, man weiß ja nie.  Bei mäßiger Brise und niedrigem Wasserstand war eine Inselumrundung angesagt. Hier bietet der Fühlinger See ein einmaliges Erlebnis, denn der Parkplatz und die Bootshäuser sind ringsum von Wasser umgeben und bilden somit eine Insel im See. Es gibt 3 Brücken die mit etwas Geschick unterfahren werden können.                                                               

am Steg aufgelaufen
Durchfahrt

Doch bei der Rundfahrt  hatte manch Skipper seine Schwierigkeiten, so wurde öfter mal das  Ufer angelaufen, unfreiwillig oder freiwillig, zu einer kleinen Reparatur. Einmal mit schwieriger Bergung. Hier half eine freundliche Stehpaddlerin, indem sie das havarierte Boot auf ihrem Bord ans gegenüberliegende besser zugängliche Ufer brachte, wo Stefan das Boot so lange sicherte, bis der Eigner eintraf, der mußte dann die halbe Strecke sein Boot zurücktragen wegen des Ruderausfalls, bei einem 30 Jahre altem Boot kann so etwas schon mal passieren. Beiden sei hier an dieser Stelle noch vielmals gedankt. Leider gab es auch eine Begegnung mit einem Ruderboot wobei das Modell einen  erheblichen  Schaden erlitt. Auch stürzte ein Teilnehmerauf der steinigen Uferböschung und verletzte sich etwas. Aber Spaß gemacht hat es insgesamt trotzdem.

Bis zur Mittagszeit waren aber alle wieder im Jugendraum versammelt und mit einigen Bedenken ging es dann doch zur allgemeinen Stärkung ins Bistro. In der Zwischenzeit hatte der Regen auch eingesetzt und niemand dachte mehr ans Segeln. So wurden die Boote ausgiebiger begutachtet und die Schäden besprochen. Auch erhielt,  Detlef N. für seine MARIE eine Prämie in Form eines Bauplans. Besonderen Dank gilt ihm auch für die Hallen-Organisation.

Zum Abschied erhielt jeder noch eine Teilnahme-Urkunde und eine Minisail-Tasse. Wir hoffen, dass alle Teilnehmer gut und gesund nach Hause gekommen sind. Und auch noch von dem Corona-Virus weiterhin verschont bleiben. Damit wir im nächsten Jahr wieder wie gewohnt an verschiedenen Seen uns zum Segeln treffen können.

 Willi Hoppe ; Fotos Detlef Vonsien

Tasse